Erste Arbeiten, erster Krawall

Schön, dass wir diese Plattform haben, um Euch den Eltern und allen Interessierten den Fortschritt darzustellen und vielleicht auch ein bisschen Lust zu wecken, aktiv mitzuarbeiten. Jetzt will ich aber erstmal alles in eine chronologische Reihenfolge bringen, damit wir alle den gleichen Stand haben:

In der ersten Elternbeiratssitzung mit dem neuen Elternbeirat wurde uns von Herrn Priester (Diplom-Bauingeniuer der Gemeinde Bad Zwesten) und Herrn Bürgermeister Köhler der Plan vorgestellt, wie die Eigenleistung der Eltern aussehen könnte, damit die Arbeiten zur Spielplatzerweiterung bald anfangen könnten. Um bauliche Maßnahmen überhaupt erst vornehmen zu können, geht es im ersten Schritt darum, einen neuen Maschendrahtzaun zu errichten, der ausserdem die Fläche des Spielplatzes nochmal um ein gutes Stück erweitert. Nach einer Ortsbesichtigung mit Herrn Priester habe ich als ersten Termin das Zurückschneiden der Sträucher und Bäume angesetzt, um Platz für den neuen Zaun zu schaffen.

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Dank des Einsatzes von Michael Baum, Mario Hommel, Michael Portmann, Klaus Ludwiczak und Sascia Philippi waren in nicht mal zwei Stunden alle Bäume gesägt und alles Holz abtransportiert. Nun hatte unter der Woche Herr Klaus Vössing vom Reiterhof in Oberurff die Zeit, unsere Löcher für die Pfosten vorzubohren, was dann auch nach vier Stunden erledigt war.
Zuspruch trotz des miesen Wetters erhielt er von einigen unserer Kindergartenkindern, die es kaum erwarten können, ihren neuen Spielplatz in Betrieb zu nehmen.

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Dann folgte der bis zu diesem Zeitpunkt grösste Einsatz mit dem Erweitern und Ausheben der Löcher. Es wurde klar nach einer weiteren Besichtigung mit Herrn Priester, dass die Rückenstütze des vorhandenen Bordsteins abgestemmt werden musste, um die Pfosten so nah wie möglich an den Bordstein zu bekommen. Also machten sich auf auch Timo Keller aus Bad Zwesten und alle anderen fleissigen Helfer Jakub Zultaszek, Mario Hommel, Michal Portmann, Thomas Hipp und Manuel Philippi, um Beton abzustemmen, Kies und Erde auszuheben und sich Kaffee kochen zu lassen (Danke Tanja Portmann), um dann um halb zwei, ziemlich durchnässt, nach mühsamen vier Stunden zufrieden das Feld zu räumen.

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Und da es bis hierhin so gut lief, stand dann für den Weihnachtsmarkt Samstag Pfosten setzen an. Mit vereinten Kräften machten sich ans Werk Jakub Zultaszek, Bogdan Kudla, Michael Portmann, Sylvester Nowak, Melanie Baum und Sascia Philippi, um Zement zu mischen und Pfosten zu setzen, etwas über dreissig Stück. Von acht Uhr morgens bis mittags um zwei. An meinem Krankenlager erreichte mich um 14 Uhr der Anruf, alles sei fertig.

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Bis Montag morgen.

Der Anruf von Frau Muzek war alles andere als erhebend. Offensichtlich wussten einige Jugendliche nichts wirklich Vernünftiges mit ihrer Zeit anzufangen und zogen fünf der Pfosten wieder aus ihrem Fundament heraus. Nach einer Besichtigung erklärte sich aber Gottseidank die Gemeinde dazu bereit, die Fundamente aufzubohren und die Pfosten neu zu setzen, was dann auch letzten Donnerstag passierte.

Bis hierhin sind wir jetzt und diesen Samstag soll es weitergehen mit den Stützpfosten, damit dieses Jahr noch der Zaun gespannt werden kann. Freiwillige Helfer willkommen.

Ich hoffe, ich konnte mit diesen Zeilen einen ersten kurzen Einblick in den Aufwand und die Arbeit vermitteln und freue mich auch weiterhin über regen Zuspruch aller Eltern, vielleicht auch derer, deren Kinder nur noch bis zum Sommer offiziell Kindergartenkinder sind. Gemeinsam schaffen viele in kurzer Zeit mehr als wenige.

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